- Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
„Bis zum letzten Tropfen“ – CreACTiv für Klimagerechtigkeit, (kulturelle) Bildung für nachhaltige Entwicklung
29. September 2017, 16:00 Uhr - 18:00 Uhr
Die KinderKulturKarawane führt 2015-17 die Kampagne creACTiv für Klimagerechtigkeit durch. Pro Jahr kommen zwei Jugendgruppen mit Bühnenpräsentationen über „Klimawandel und Klimagerechtigkeit“ nach Europa und arbeiten hier mit Gleichaltrigen mithilfe kreativer Methoden und im interkulturellen peer-to-peer-Lernen zu diesen Themen.
Während der 9. Hamburger Klimawoche wird sich das Teatro Trono aus El Alto, Bolivien, im Rahmen der creACTiv-Kampagne in Hamburg aufhalten (http://klimaretter.hamburg/suedpartner/teatro-trono). Im Gepäck hat Teatro Trono das Stück „Bis zum letzten Tropfen“: Das satirische Stück über unsere heutige Welt ist inspiriert vom „Krieg um das Wasser“, der 2002 in Cochabamba tatsächlich stattfand, und von einigen anderen aktuellen Geschehnissen.
Auf Grundlage dieses Stückes werden die sieben bolivianischen Jugendlichen und ihr Leiter, der Theaterpädagoge und Sozialarbeiter Ivan Nogales, während der Klimawoche mit Schüler*innen einer 10. Klasse der Fritz-Schumacher-Schule zu verschiedenen Aspekten von Klimawandel und Klimagerechtigkeit arbeiten. Die bolivianischen Gäste kommen aus einem Land, indem schon heute die Folgen der klimatischen Veränderungen deutlich zu spüren sind. Sie kennen den Klimawandel sozusagen aus eigener Erfahrung.
Zum Abschluss der Projektwoche präsentieren sie am Freitag, den 29. September, das gemeinsam Erarbeitete im Rahmen eines Umwelt- und Klimatages in der Fritz-Schumacher-Schule.
Projekt creACTiv für Klimagerechtigkeit: http://klimaretter.hamburg, seithel@klimaretter.hamburg
KinderKulturKarawane: http://kinderkulturkarawane.de/wp
Die KinderKulturKarawane wurde 10 Jahre als „Offizielles Projekt der UN-Weltdekade – 2005-2014 – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.
Das Projekt „creactiv für Klimagerechtigkeit“ wurde 2016 als vorbildliches Netzwerk einer Bildung für nachhaltige Entwicklung im Rahmen des UNESCO Weltaktionsprogramms vom BMBF ausgezeichnet und gewann 2017 den ersten Preis in der Kategorie „klimagerecht- Menschenrecht“ des Ökumenischen Förderpreis Eine Welt.